skip to content

Cherie

 

und jetzt bin ich cheriechen,
die dir die füße küsst
ein wunderliches tierchen,
weil du soviel jünger bist

dein mund unschuldiger frische,
dein bauch kennt die reue noch nicht,
die dich später mit jedem glase
köstlichster hefe besticht

ich kann mich an dir nicht satt sehn
und du machst die augen zu,
genießt – so möchte ich es mir denken -
unsrer leidenschaft heftiges tun

vergib mir meine schwäche
für jugendlich reizvollen charme
geweckt hast du ihn nach der zeche
der jugend in deinem arm

(aus "Der Klopfgeist")