skip to content

Gespieltes und Aktuelles

Aktuelles:

 

"Capuccino nach 4 - eine literarische Melange" 

Wenn sich Kaffeeduft verbreitet, die Aromen darum wetteifern Gaumen und Sinne zu erobern, sich Stimmen zu einem Kanon erheben und c-a-f-f-e-e singen, dann ist es soweit:
Wir laden ein zu einer sinnlich, literarischen Kaffeeverkostung:

schlögel&frey

(Rüdiger Schlögel: Kaffeesomelier und Solvig Frey)

Erste Veranstaltung am 22.Januar 2017, 16 Uhr im Bio und Nationalpark Refugium Schmilka (Winterdorf)


 
„als hätten Seidenraupen Goldfäden gekackt“ - eine Live-Lese-DJ-Session  nach der Geschichte „Lila dit ça“ für

Erwachsene.

Chimo ist 19, Lila ist 16, als sie sich begegnen. Ihre Sprache ist die der Straße, ihre Annäherung zart und ihre Liebe zerbrechlich.
Sie haben kein Heim für das, was sie leben.
Aber Chimo schafft den Worten ein Zuhause. Er lässt sie abends aufs Papier gleiten. Leiht dem Stift die Stimme Lilas. Geht auf die Reise mit ihr in seiner Phantasie. Die ist niemals so hart wie die Wirklichkeit, auf die sie trifft.


"Porno oder Nichtporno weiß ich nicht", sagt Chimo und wir sagen das auch. Es ist viel mehr als eine pornographische Lesung. Es ist ein sehr heutiges Bild, das die Enge der begrenzten Möglichkeiten sprengen will und es am Ende doch nicht schafft.
Es ist ein Plädoyer für die aufrichtige Liebe.

 

Mitwirkende: Rüdiger Schlögel - Chimo, Solvig Frey - Lila,

musikalische Untermalung: DJ Veyx

sprachliche Dramaturgie: Philipp Schaller

 

Premiere: 24., 25.2.2016, Projekttheater Dresden



 Mit folgende Lesungen bin ich mit dem "Lese-Café" unterwegs:

 

"Keiner ist's gewesen" - eine Krimilesung 

Skurrile Kurzgeschichten und unglaubliche (Vor-)Fälle, die mal klassisch, mal elegant-modern der Aufklärung bedürfen.
Es ermitteln Inspector Hans-Jürgen Scholz und seine charmante
Assistentin Solvig Frey. Als verdeckter musikalischer Ermittler ist dabei:
Christian Mögel (e-piano).


 

"Kennen Sie Pratajev?" - eine Lesung mit Musik rund um den russischen Kultdichter


S.W. Pratajev (1902-1961) „..., geboren im Dörfchen Kurtschinsk-Robersk im nördlichen Sibirien, gelang es einst, revolutionär-fiktive Romane in vielerlei Herzen zu schreiben. Seine sozialistisch-heldenhaften Figuren wurden zu Idolen und Idealen. Vor allem in der ländlichen, russischen Bevölkerung wurde er kulthaft verehrt...
Kurz vor Vollendung seines letzten Romans "In den Todeslabyrinten Kaszauliens" starb Pratajev während einer Gruftbesichtigung ...
S.W. Pratajev hinterließ neben Prosa und Lyrik auch „Medizinische Schriften“ und ging selbst als Figur in die Sagenwelt seiner Heimat ein. Neueste Forschungsergebnisse - nebst anekdotischem - wurden bereits in Büchern zusammengetragen.“

So nachzulesen auf der Internetseite der Pratajev-Gesellschaft e.V., die sich der Pflege des Andenkens des russischen Dichters verpflichtet hat.
Gemeinsam mit Holger Makarios Oley zeichnet Frank Pichelstein Bröker für die Herausgabe des Werkes verantwortlich.
Gleichwohl sind beide Künstler als Musiker für die Vertonung der Gedichte Pratajevs als The Russian Doctors bekannt.

In unserer Lesung werden wir sowohl die Wirkstätten Pratjevs, seine vielfältigen Beruf(ungen), u.a. als Mineralquellenbesitzer, Karusselführer und Hilfszahnarzt beleuchten und seine lyrischen Ergüsse für sich sprechen lassen.

Unter Beteiligung eines Erlenholzgitarristen und eines Sängers werden die literarischen Schönmalereien hingebungsvoll in russischer Manier begleitet.

Vortragende:
Hans-Jürgen Scholz,  Solvig Frey  

Premiere am 15.März 2017, "Büchers Best", Luisenstraße, Dresden


"HerzZeit" - eine Ingeborg Bachmann/Paul Celan-Lesung aus dem Briefwechsel und Gedichten beider Schriftsteller, am Piano: C.Mögel

In eine Zeit des Aufbruchs, in eine Zeit der Verunsicherung fällt im Jahre 1948 die Begegnung zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Während sich Ingeborg Bachmann in der Gruppe 47 literarisch mit gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzt, bleibt Paul Celan als ebenfalls den gesellschaftlichen Ereignissen verpflichteter Schriftsteller ein Fremder im literarischen Kreis. Seine durch das Aufwachsen in der Bukowina und den Tod seiner Eltern im Vernichtungslager geprägte Erfahrung und Sicht verleiht seinem literarischen Ausdruck  eine ganz besondere Prägung.
Im Kontext der Geschichte und der Zeit, in der sich beide Schriftsteller begegneten, zeugt der 2008 publizierte Briefwechsel von einer fortwährenden Suche nach Worten für etwas, wofür die Lyrik nach dem Krieg erst eine eigene Sprache finden musste. Daneben kann man der spannenden Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden Dichtern folgen, die sich nicht nur politisch etwas zu sagen hatten.
Die Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan schöpft nicht nur aus dem Gleichklang zweier Gedanken- und Gefühlswelten, sondern macht gleichzeitig die Grenzen und die Unmöglichkeit einer Beziehung durch die aus Beider Biographien resultierenden Missverständnisse und Hemmnisse deutlich.
Ausdruck dessen ist wohl am deutlichsten die dem Briefwechsel gegenüber-gestellte Gedichtauswahl.
Ergänzt wird die Lesung durch Musik von und nach Hans Werner Henze, für den Ingeborg Bachmann Libretti schrieb und dem sie zeitlebens sehr verbunden war.

 

"Wer immer Wein getrunken..."

Seit über 2000 Jahren inspiriert der vergorene Traubensaft die Dichter. Neben den Frauen ist der Wein eines der Lebenselixiere, das die Poeten am meisten beflügelt; in Wort und Tat und als berühmte Trinker.
Mit Kurzgeschichten und Gedichten zur Lesung präsentieren Solvig Frey und Hans-Jürgen Scholz vom Lese-Cafe Dresden die Vielfalt in der „Wein-Seeligen“ Literatur.
Rainer Herbert Herzog begleitet musikalisch auf der Gitarre.

Nächste Lesung am 7.Oktober 2017 in Jacques Weindepot, Königsbrücker Landstraße, Dresden

 

Gespieltes:

 "Hetären und andere Weibereien" (2016)

eine Kunstkellerrevue zum 20jährigen Bestehen der Galerie Kunstkeller

Mitwirkende: Fräulein B.Engel, Kristin Rudloff, Solvig Frey

Piano: Christian Mögel

 

 

 

 

 

„Seemannsbraut“ (2013/2014)

 


 

Mar-Intimes, eine moderne Undine-Erzählung, in der „Schweres leicht und Hohles voll, Nasses trocken, Fades toll und nichts so ist, wie es soll.“ – (Franzobel).
Denn in einer Geschichte über Treue werden Seejungfrauen geweckt, Matrosen Kiel geholt, Korallen gepflückt und Galionsfiguren geopfert.
Da schlagen die Wellen hoch, weil die ehemalige Gespielin Neptuns zu fest an das irdische Glück glaubt.  Und wenn Leichtmatrose Dadeldu  Herzen erobert, singt Undine sirenengleich.
Lieder und Geschichten, die das Leben – nicht nur auf dem Meer – schreibt, vereinen sich zu einem märchenhaften Reigen.
Ob im „Logbuch der Treue“ nur gelogen wird, also der Klabautermann am Werk war, dies bleibt allerdings im Auge des Betrachters…

Piano: Christian Mögel

Premiere:26.4.2013


 

"Der Klopfgeist" - ein Liederabend (2008 - 2014)

Möchten Sie Schokolade oder doch lieber einen Mann? Wussten Sie schon, was ein Vamp alles so sammelt? Oder denken Sie, er will nur mit Ihnen spielen? Falls es ihm nicht an Sexappeal mangelt und er dem Keuschheitsverein beigetreten ist, werden Sie dies und andere Sonderbarkeiten, live vorgetragen von Fräulein B.Engel (Gesang), Christian Mögel (Piano) und Solvig Frey (Wort) erleben.
Also: keine spirituelle Sitzung, sondern mehr oder weniger bekannte frivole Couplets, Schlager, Lieder und Gedichte aus vergangener und heutiger Zeit.

 

 

Gesang: Fräulein B.Engel

Wort: Solvig Frey

Piano: Christian Mögel

 

"Spiel mit mir!" (2011/2012)

"Was macht man, wenn man mit jemandem zusammen ist? Woran erkennt man, wann man eine Beziehung und wann bloß ein gemeinsames Spiel hat? Und warum kann ein gemeinsames Spiel nicht Basis und Inhalt einer Beziehung sein? Und ist „zusammen sein“ mehr wert als „bloß“ miteinander spielen?"

Wanda ist eine lebenshungrige Frau, die dem vergeistigten, dabei in seiner Sinnesfähigkeit sehr reizbaren Severin begegnet. Ihr Ideal: Freude ohne Schmerz trifft auf seines der Schmerzen erduldenden Liebe.
Sacher-Masoch zeichnet in seiner Novelle von 1870 das Wechsel-Spiel der Macht (sowohl die der lustvollen Unterwerfung als auch die der lustbringenden Dominanz) und bringt dabei als wesentliches Spielelement den Fetisch in Form des Pelzes und der  Peitsche mit ein.
Während das „Spiel“ in „Venus im Pelz“ in einem Vertrag gipfelt, erleiden seine Protagonisten dabei allerlei Blessuren.

Das „Spiel“ hat jedoch nach wie vor nichts von seiner geheimnisvollen Aura eingebüßt.

Eine Lese-Performance mit Solvig Frey und Tim Kipke unter Verwendung und freien Erzählung der Geschichte „Venus im Pelz“ von Leopold von Sacher-Masoch sowie anderen Texten und musikalischer Untermalung -  Cajon: Tim Kipke Flöte: Solvig Frey

Premiere war am 20.5.2011

"Hetärengespräche" - Tretet ein, hier wohnet die Lust : 2009-2012

Man nannte nicht nur die für Geld käuflichen Frauen „Hetären“, ein Ausdruck, den man mit „Lebensgefährtinnen“ oder „Freundinnen“ übersetzen kann, sondern sprach und schrieb auch offen und unbefangen über diese Priesterinnen der Venus, und die ungeheure Rolle, die sie im privaten Leben spielten, spiegelt sich auch in der Literatur der Griechen wieder.

 

Gesang, Spiel und Flötentöne, außerdem sinnliche Schattenspiele und Texte im Wechsel von Antike und Gegenwart, das sind unsere Hetärengespräche.

 

 

Bei OVID hieß es:

Ich geniere mich fast, vom Intimsten zu sprechen, doch Venus spricht voller Güte: „Was Scham? Grade dies ist mein Beruf.“
Alles muss euch bekannt sein, wählt Stellungen aus, die sich eignen,
nicht jede Haltung des Leibs passt für jede Figur.

aber:

"...in Frau Wolfs Salon sagt man nie Pardon, wenn der Drang Sie übermannt, werden Sie hier fulminant entspannt" (aus dem Musical"Elisabeth")

Darum folget uns und tretet ein, denn: „HIER WOHNT DIE LUST“ - HIC HABITAT FELICITAS

Die "Hetären" im Spiel: Kristin, Annett, Solvig sowie am Piano: Christian.

 


 

"Die Versuchung der Maria" (2010):


"...Maria wartet auf einen Anruf. Ihr Bruder hatte ihr eine Überraschung zu ihrem 35. Geburtstag versprochen. Er meinte, das wäre schon immer ihr heimlicher Wunsch gewesen und sie würde begeistert sein. Wochenlang nervte er sie jetzt schon damit. Und nun meldet er sich nicht. Ausgerechnet heute.
Sie schreckt hoch, als sie den Klingelton hört: ein genuschelter Glückwunsch und eine sich verhaspelnde Stimme – ihr Bruder würde nicht vorbeikommen. Immerhin weiß sie jetzt, wo sie die versprochene Überraschung erwarten wird... Sie nimmt den Mantel und schlüpft in die schwarzen Pumps, wirft etwas Geld, Handy und Lippenstift in eine Tasche und schließlich auch den Schlüssel, nachdem sie die Tür hinter sich zugezogen hat.
Es ist ein warmer Herbsttag, die Sonne scheint für diese Jahreszeit ungewöhnlich lange. Begleitet von den letzten wärmenden Sonnenstrahlen des Tages setzt sie ihren Weg nach der Bahnfahrt zu Fuß fort – ihr Ziel: Hotel Bella...

Eine Viertelstunde später bekommt sie vom Servicepersonal einen Zettel in die Hand gedrückt: Zimmer 515.
Die Tür öffnet automatisch. Sie hört eine Stimme aus dem Zimmer: “Hallo Maria!“ .  Sie zuckt zusammen, schaut sich um und betritt vorsichtig den Raum.
„Schließ die Tür“, hört sie dieselbe Stimme sagen. Da sie noch immer nicht weiß, woher die Worte kommen, bleibt sie wie angewurzelt stehen. „Schließ die Tür“, vernimmt sie erneut und plötzlich löst sich ihre Anspannung. „Geh zum Schrank und zieh das Kleid an“. Sie öffnet den Schrank und muss lächeln. Ist es das, was ihr Bruder meinte?...: Sie hat immer mal gesagt, wenn sie bis 35 noch allein wäre, dann ginge sie ins Kloster. Nun ja.  Die Stimme unterbricht ihre Gedanken...
„Setz dich, nimm die Fernbedienung und drück die „1“.“
Schnell wirft sie das Kostüm über und plötzlich verschwimmt vor ihr das Bild und sie fällt in eine Art Trancezustand, von dem sie nachher nicht mehr sagen kann, ob es Traum oder Realität war, was sie dabei erlebte."

Maria hat einen Traum. Diesem folgt sie auf nicht ganz reale Weise. Zwischen Literatur- und Filmzitaten erlebt sie einen Ausflug in eine andere Welt - fernab von Konsum, Freiheit und Selbstbestimmung sowie freizügiger Liebe.
Ein Plädoyer für die Lust irdischen Daseins.

 

Eine szenische Lesung von und mit Solvig Frey unter zauberhafter Mitwirkung von Duncan.

 

"Unter fremden Sternen" (2007/2008):

Eine Reise durch das Jahr mit dem Sternenkalender. Tierkreiszeichen bekommen ein eigentümliches Eigenleben, mal frech, mal freizügig, mal nachdenklich beschrieben und interpretiert von Solvig Frey, begleitet durch Tanz und den Zauber der Magie von Duncan.

 

"Halbrund der Apfelsine" (2005/2006):

Lyrik und Kurzprosa aus eigener Feder, erotisch und sinnlich wie die tänzerischen Performances von und mit Janett Noack sowie musikalischen Impressionen am Piano von Christian Mögel.